Zum Erwachen des Ichs

Uwe Todt, Donnerstag, 02. Juli 2020, 05:49 (vor 115 Tagen) @ Kosmogonie

Da spricht der Exoteriker (im Sinne Tombergs, wie bereits erläutert). Aber sehen wir das Ich-Erwachen doch mal "fraktal", also in einem kleineren Maßstab, indem wir es übertragen auf das Ich-Erwachen des Menschenkindes. Auch in diesem erwacht ein Ich - aber nicht von selbst! Herr Todt, Sie hatten beruflich mit Waldorfschulen zu tun. Sie wissen also, daß an der Entwicklung eines jeden Kindes eine gewisse Zahl von Menschen mitwirken, angefangen mit den Eltern, fortgesetzt mit Kindergärtnern, Lehrern, Schulärzten, und was zur Organisation alles notwendig ist. Ohne deren Hilfe und Beistand kommt es zu keinem, oder nur zu einem rudimentären Ich-Erwachen (vgl. die sogenannten Wolfskinder). Ganz von selbst geht das nicht.

Was Sie über das Erwachen des Ichs schreiben, ist mir völlig klar. Also volle Zustimmung. Natürlich ist das kein automatischer Prozess. Mir geht es lediglich über den Unterschied zwischen dem Erwachen des Ichs (Martinus) und dem Verleihen des Ichs (Steiner)


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