Ich (X1), Schöpfungsvermögen (X2) und Erschaffenes (x3)

Uwe Todt, Samstag, 27. Juni 2020, 05:17 (vor 122 Tagen) @ Kosmogonie

Martinus behandelt in seinem Werk insbesondere die beiden Ebenen des universellen und individuellen Ichs (X1) und seines Schöpfungsvermögens (X2). Daneben dann auch X3, das Erschaffene. Die beiden erstgenannten Ebenen kommen bei Steiner und Tomberg nicht explizit vor. Sie behandeln die Erscheinungswelt (X3), aber nicht nur die physsischen Erscheinungen, sondern auch die ätherischen, astralischen und geistigen Erscheinungen.
Die von Martinus beschriebenen sechs Energien gehören zu X2 und damit nicht zur Erscheinungswelt, sondern zur ewigen Welt. Sie rufen die Erscheinungswelt hervor. Weil sie zur ewigen Welt gehören, sind sie ewig gleich. Sieht man in ihnen Erscheinungen, dann entsteht der leblose Eindruck, den Sie von dem Weltbild von Martinus gewonnen haben.

Ich bin der Meinung, dass die früheren Eingeweihten die nicht erscheinende Welt auch gekannt haben, sie sich aber in Imaginationen verbildlichten, weil sie sich das erscheinungslose Ich, das eins ist mit dem Ich des Weltgeistes, noch nicht so vergegenwärtigen konnten, wie es seit dem Ereignis von Glgatha möglich ist. So habe ich den Versuch gemacht, die Imaginationen der Hierarchien (X3) wieder aufzulösen und auf die sechs Schöpfungsenergien (X2) zurückzuführen, aus denen sie meines Erachtens von den vorchristlichen Eingeweihten gebildet wurden. Dass es sich bei der christlichen Hierarchienlehre von Dionysios, dem Areopagiten, um Imaginationen handelt, kann man auch daraus entnehmen, dass es im Hinduismus und im Buddhismus andere Hierarchien gibt.


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