Was versteht Martinus unter Schöpfungsenergien?

Uwe Todt, Dienstag, 30. Juni 2020, 16:21 (vor 116 Tagen) @ Kosmogonie

Martinus benutzt den Ausdruck Energien , meint aber damit etwas ganz anderes als das, was Sie daruntere verstehen. Ich wüsste auch nicht, wo ich in meiner Zusammenfassung von Martinus Werk je von motorischem Antrieb, Winden, Treibstoffen oder Geldmitteln als Schöpfungsenergien gesprochen hätte. Mit Schöpfungsenergie meint Martinus das, was in dem Wort Schöpfung zum Ausdruck kommt: Das Hervorbringen der Erscheinungen. Unsere Wahrnehmungen entstehen durch Schöpfung der Wahrnehmungen, unsere Gedanken durch Schöpfung der Gedanken, unsere Gefühle durch Schöpfung der Gefühle usw. Welche Schöpfungen ein Wesen hervorbringt, hängt nach Martinus von folgenden Faktoren ab:
1. Der Daaseinsebene, auf der sich das Wesen befindet (z.B. der Organebene, unserer zwischenkosmischen Ebene oder der Himmelskörperebene)
2. Der Daseinsstufe des Wesens (ob es sich z.B. um ein tierisches, ein menschliches oder ein Wesen des Weisheitsreiches handelt)
3. Dem Karma des Wesens, also seinen vergangenen positiven oder negativen Taten
4. Den Sehnsüchten des Wesens.
Bei diesen vier Punkten möchte ich es belassen, es sind aber noch weitere Faktoren denkbar. Beim Menschen ists das Schöpfungsvermögen damit hochgradig individualisiert, so dass sie das ganze farbige Bild hervorbringen, dass Sie bei Tomberg finden, aber bei Martinus vermissen, obwohl es dort genauso da ist, wie bei Tomberg. Es ist nur in der Regel (manchmal schon) nicht das Thema.


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