Kölner Dom

Rembert @, Niederlande, Samstag, 09. Juli 2016, 20:54 (vor 858 Tagen) @ Kosmogonie

Bezuglich ihren Nachtrag:

Ja der Kölner Dom gibt es doch!

Logische Untersuchungen

V. Ueber intentionale Erlebnisse und ihre „Inhalte".

§ 11. Abwehrung terminologisch nahegelegter Mirsdeutungen:
a) Das „mentale" oder „immanente" Object.

(....)
....aber das hindert nicht, bis jenes den-Gott-Juppiter-Vorstellen real ist, ein so geartetes Erlebnis, eine so bestimmte Weise des Zumutheseins, Urs, wer es in sich erfährt, mit Recht sagen kann, er stelle sich jenen mythischen Götterkönig vor, von dem dies und jenes gefabelt werde. Existirt andererseits der intendirte Gegenstand, so braucht in psychischer Hinsicht nichts geändert zu. sein. Für das Bewufstsein ist das Gegebene ein wesentlich Gleiches, ob der vorgestellte Gegenstand existirt, oder ob er fingirt und vielleicht gar widersinnig ist. Juppiter stelle ich nicht anders vor als Bismarck, den Babylonischen Turm nicht anders als den Kölner Dom, ein regelmäßiges Tausendeck nicht anders als einen regelmäßigen Tausendflächner.' Sind die sogenannten immanenten Inhalte vielmehr bloss intentionale (intendirte), so sind andererseits die wahrhaft immanenten Inhalte, die zum reellen Bestande der intentionalen Erlebnisse gehörigen, nicht intentional: sie bauen den Act auf, ermöglichen als die nothwendigen Anhaltspunkte die Intention, aber sie sind nicht selbst intendirt, sie sind nicht die Gegenstände, die im Act vorgestellt sind. Ich sehe nicht Farbenempfindungen sondern gefärbte Dinge, ich höre nicht Ton- empfindungen sondern das Lied der Sängerin u. s. w.


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