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Schrumpfen Mensch und Erde immer nur - oder dehnen sie sich nach dem Nadirpunkt wieder aus?

Kosmogonie @, Sonntag, 02. Oktober 2016, 17:54 (vor 777 Tagen) @ Andreas Delor
bearbeitet von Kosmogonie, Sonntag, 02. Oktober 2016, 18:24

In Wirklichkeit ist das Problem aber noch verzwickter, weil nämlich in der Sonne und in der Erde GEGENLÄUFIGE Umstülpprozesse stattfinden. Falls Sie mir eine mail schicken, könnte ich auch gerne ein Kapitel aus Band 8 in die Antwort packen, wo ich diese doppelte Umstülpung darstelle. (Ich hoffe sehr, dass der Verlag Band 8 noch vor Weihnachten rauszubringen schafft).

Lieber Herr Delor!

Ich habe Ihnen soeben eine Mail zugeschickt. Selbstverständlich würde ich gerne besagtes Kapitel aus dem achten Band lesen, dessen Erscheinen ich ohnehin schon mit Spannung erwarte. Für mich sind gerade die frühen Evolutionsstufen (bis zurück zum Alten Saturn) besonders interessant, bisher jedenfalls. Ich freue mich jedenfalls über Ihre Bereitschaft zum Gedankenaustausch.

Dazu ein Tomberg-Zitat, entnommen aus meinem Artikel zu Fabre d'Olivet:

Fabre d'Olivet ist es zu verdanken, daß eine Strömung der esoterischen Geschichte aufkam, deren Repräsentanten Saint-Yves d'Alveydre, Blavatsky und Rudolf Steiner sind, um nur die bekanntesten Namen zu nennen. Aber obwohl seit der Zeit von Fabre d'Olivet der esoterische Historismus eine unerhörte Entwicklung erfahren hat und grandiose Werke erschienen sind - zum Beispiel "Aus der Akasha-Chronik" (1904/08) und die Kapitel über die kosmische Geschichte in der "Geheimwissenschaft im Umriß" (1910) von Rudolf Steiner - bezieht sich das, was wir soeben vom Werk Fabre d'Olivets gesagt haben, gleicherweise auch auf seine Nachfolger im Bereich des auf der "Akasha-Chronik" fußenden esoterischen Historismus.

Denn welches auch das Ausmaß ihrer Erfahrung der "Akasha-Chronik" sein mag, wie eindrucksvoll die Ergebnisse ihres Strebens nach Auswertung ihrer Erfahrungen auch sein mögen, diese bleiben nichtsdestoweniger fragmentarisch; und der mehr oder weniger von Erfolg gekrönten intellektuellen Anstrengung der Verfasser verdanken wir die logische oder künstlerische Verknüpfung ihrer vermeintlichen Beschreibung der "Akasha-Chronik". Jeder dieser Verfasser der esoterischen Geschichte hat Lücken in der Erfahrung seiner Quelle - der "Akasha-Chronik" - und hat sie geschlossen, indem er beim Verstand und bei der Gelehrsamkeit, über die er verfügte, Zuflucht nahm.

So ist also die Lage des esoterischen Historismus gegenwärtig die, daß man nicht auf irgendein besonderes Werk schwören kann; auch dort bedarf es gemeinsamer Arbeit, die von Generation zu Generation fortgesetzt wird - d.h., es bedarf der lebendigen Tradition, wo jeder die Arbeit seiner Vorgänger fortsetzt, ihre Wahrheit bestätigt, ihre Lücken schließt, und ihre Irrtümer in der Interpretation oder der Schau korrigiert. Niemand sollte heute mehr eigenmächtig im Bereich der esoterischen Geschichte "ganz von Neuem beginnen", auch wenn er der größte Seher und der tiefste Denker wäre. Künftig wird es sich nicht um vereinzelte Geistesblitze handeln, sondern um eine gemeinsame Arbeit an der Fortsetzung der Tradition, d.h. an der langsamen, aber stetigen Vermehrung des Lichtes, dessen Morgenröte das Lebenswerk von Fabre d'Olivet war.

Die Forschung des Fabre d'Olivet bezieht sich auf Lemuris und Atlantis, doch ohne genaue zeitliche Zuordnungen. Es handelt sich eben um ein Frühwerk aus der Morgenröte der neuzeitlichen Akasha-Forschung.

Freundliche Grüße!
Thomas Lentze

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