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Zwölf Stationen statt sieben?

Kosmogonie @, Sonntag, 15. Mai 2016, 19:55 (vor 917 Tagen) @ Bernhard H.

Vielleicht können wir gemeinsam bzw. alle interessierten Forumsteilnehmer - freilich erst mal hypothetisch - realistische und authentische Bezüge zu den zwölf Stationen herausarbeiten? -

Die Zwölfer-Zählung ist mir für den Leidensweg unbekannt. Woher kennst du sie?

Grundsätzlich: Während die Sieben als die Zahl der zeitlichen Abläufe gilt, gilt die Zwölf eher als die Zahl des Raumes. So jedenfalls in der Astrologie. Obwohl z.B. das Jahr zwölf Monate hat und der Tag sowie die Nacht jeweils zwölf Stunden.

Eine andere Zuordnung:

Ich : Tag/Nacht (2 x 12 Stunden)
Astralleib: Woche (7 Tage)
Ätherleib: Monat (4 x 7 Tage)
Phys. Leib: Jahr (12 Monate)

Über die Beziehung des physischen Leibes zur Zwölfzahl lesen wir bei Steiner:

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Immer mehr zeigt sich der physische Leib einer in okkulter Entwicklung begriffenen Persönlichkeit als eine Summe von Imaginationen, von gewissermaßen innerlich lebendigen und regsamen Bildern; und diese Bilder sind oder werden vielmehr immer interessanter, denn diese Bilder sind nicht beliebig. Sie sind zuerst, wenn der Betreffende im Anfang der okkulten Entwicklung ist, noch nicht besonders bedeutsam; am wenigsten sind sie bedeutsam, wenn der hellseherische Blick den noch nicht okkult entwickelten Menschenleib betrachtet.

[...]

Aber auch bei dem noch nicht entwickelten Menschen zeigen sie sich, und zwar wie Teile, und jeder Teil bezieht sich auf etwas im Makrokosmos. Im wesentlichen kann man zwölf Glieder unterscheiden. Jedes solche Glied ist eigentlich ein Gemälde; ein Gemälde eines Teiles der großen Welt. Wenn man alle zwölf zusammen hat, hat man den Eindruck, irgendein unbekannter Maler habe Miniaturbilder geschaffen vom Makrokosmos - zwölf an der Zahl - und habe daraus den physischen Menschenleib gebildet.

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Die zwölf Gliedern sind den zwölf Tierkreiszeichen zuzuordnen, wie anderswo dargestellt. Und über den Ätherleib heißt es dort:

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Während der physische Leib des Menschen wie eine Summe von Gemälden ist, von einem unbekannten Maler gemalt, erweist sich der Ätherleib wie eine Art Erzähler, der die Weltengeschichte selber in seinen eigenen inneren Geschehnissen erzählt. Und je mehr der Mensch in einer okkulten Entwicklung begriffen ist, desto weiter reichen die Erzählungen hinauf.

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Die Kosmogonie aber wird durch Steiner in verschachtelten Siebener-Perioden dargestellt.

Wir sollten das aber hier nicht weiter ausführen, denn es führt vom Thema - dem globalen Klimawandel - zu weit ab.


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