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<title>Kosmogonie-Forum - Zwölf Stationen statt sieben?</title>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Zwölf Stationen statt sieben? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>O.k; meinerseits noch abschließend:</p>
<p>Der zwölffache Leidensweges als solcher ist mir aus dem katholischen Ritus bekannt. Die Aufgliederung ist von mir persönlich - wie schon erwähnt: eine rein <em>hypothetische</em>.</p>
<p>Als Astrologe ist mir der Unterschied zwischen Planeten-Siebenheit und Tierkreis-Zwölfheit schon geläufig. Aber beim zwölffachen Erlösungsweg <em>geht</em> es ja um dessen Auswirkung auf den räumlichen Erden-<em>Umkreis</em>. Sicherlich könnte man zu dem räumlichen <em>Neben</em>einander auch ein zeitliches <em>Nach</em>einander stellen; dann müsste man eben sieben Stationen hierzu erkennen, und diese könnten sich dann Großteils ganz anders geartet ausnehmen als die von mir aufgezählten...</p>
<p>Aber vielen Dank für Deine konkreten Hinweise von Steiner, die mir nicht mehr allesamt erinnerlich sind. Da werde ich nochmal nachlesen.</p>
<p><br />
Schönen Gruß!</p>
<p>Bernhard</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=35</link>
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<pubDate>Sun, 15 May 2016 18:25:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwölf Stationen statt sieben? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vielleicht können wir gemeinsam bzw. alle interessierten Forumsteilnehmer - freilich erst mal hypothetisch - realistische und authentische Bezüge zu den zwölf Stationen herausarbeiten? -</p>
</blockquote><p>Die Zwölfer-Zählung ist mir für den Leidensweg unbekannt. Woher kennst du sie?</p>
<p>Grundsätzlich: Während die Sieben als die Zahl der zeitlichen Abläufe gilt, gilt die Zwölf eher als die Zahl des Raumes. So jedenfalls in der Astrologie. Obwohl z.B. das Jahr zwölf Monate hat und der Tag sowie die Nacht jeweils zwölf Stunden.</p>
<p>Eine andere Zuordnung:</p>
<p>Ich : Tag/Nacht (2 x 12 Stunden)<br />
Astralleib: Woche (7 Tage)<br />
Ätherleib: Monat (4 x 7 Tage)<br />
Phys. Leib: Jahr (12 Monate)</p>
<p>Über die Beziehung des physischen Leibes zur Zwölfzahl <a href="http://rudolfsteiner.ga/145-10.php" target="_blank">lesen wir</a> bei Steiner:</p>
<p>-------------</p>
<p><span style="color:#009;">Immer mehr zeigt sich der physische Leib einer in okkulter Entwicklung begriffenen Persönlichkeit als eine Summe von Imaginationen, von gewissermaßen innerlich lebendigen und regsamen Bildern; und diese Bilder sind oder werden vielmehr immer interessanter, denn diese Bilder sind nicht beliebig. Sie sind zuerst, wenn der Betreffende im Anfang der okkulten Entwicklung ist, noch nicht besonders bedeutsam; am wenigsten sind sie bedeutsam, wenn der hellseherische Blick den noch nicht okkult entwickelten Menschenleib betrachtet.</span></p>
<p><span style="color:#009;">[...]</span></p>
<p><span style="color:#009;">Aber auch bei dem noch nicht entwickelten Menschen zeigen sie sich, und zwar wie Teile, und jeder Teil bezieht sich auf etwas im Makrokosmos. <strong>Im wesentlichen kann man zwölf Glieder unterscheiden.</strong> Jedes solche Glied ist eigentlich ein Gemälde; ein Gemälde eines Teiles der großen Welt. Wenn man alle zwölf zusammen hat, hat man den Eindruck, irgendein unbekannter Maler habe Miniaturbilder geschaffen vom Makrokosmos - zwölf an der Zahl - und habe daraus den physischen Menschenleib gebildet.</span></p>
<p>------------</p>
<p>Die zwölf Gliedern sind den zwölf Tierkreiszeichen zuzuordnen, wie anderswo dargestellt. Und über den <strong>Ätherleib</strong> heißt es dort:</p>
<p>------------</p>
<p><span style="color:#009;">Während der physische Leib des Menschen wie eine Summe von Gemälden ist, von einem unbekannten Maler gemalt, erweist sich der Ätherleib wie eine Art Erzähler, der die Weltengeschichte selber in seinen eigenen inneren Geschehnissen erzählt. Und je mehr der Mensch in einer okkulten Entwicklung begriffen ist, desto weiter reichen die Erzählungen hinauf.</span></p>
<p>------------</p>
<p>Die Kosmogonie aber wird durch Steiner in verschachtelten Siebener-Perioden dargestellt.</p>
<p>Wir sollten das aber hier nicht weiter ausführen, denn es führt vom Thema - dem globalen Klimawandel - zu weit ab.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=34</link>
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<pubDate>Sun, 15 May 2016 17:55:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kosmogonie</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Horizontale Erscheinung des ätherischen Christus. Folgen für uns Menschen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse, vielen Dank für Deine ausführliche interessante Darlegung!</p>
<p>Klar, dass Tomberg die Signatur des <em>Kreuzes</em> zeichnet, hätte ich bemerken müssen.</p>
<p>Vor der Korrektur meines letzten Ersteintrags hatte ich Blattmanns Buch erwähnt, mich dann aber auf die bloße Mutmaßung beschränkt. Ich habe es mir vor etwa einem Jahr bei &quot;Amazon&quot; gekauft und als tägliche Bettlektüre gelesen. Heuer will ich es wieder lesen, jetzt aber am Tage und somit besonnener (oder &quot;besonnter&quot;!), um seine großartigen Erkenntnisse und Botschaften gründlich zu studieren und aufzunehmen. Blattmanns Stil gefällt mir ausgesprochen gut: Er schreibt lebendig und plastisch, man spürt seinen &quot;sonnigen&quot; Enthusiasmus sowohl für die Wunder und Rätsel der Welt wie auch für die geistigen &quot;Vor-Bilder, die die irdischen Phänomene widerspiegeln.<br />
Sein Vergleich der beiden &quot;Sonnen&quot;-Könige <em>Ludwig der XIV</em> und <em>Friedrich den Großen</em> z.B. ist äußerst aufschlussreich; zwei tiefsinnige Charakterskizzen von <em>Christus</em> und <em>Anti-Christus</em>! -</p>
<p>-------------------------------------------------------------------------------------- <br />
Besonders bemerkenswert finde ich die Bezugnahme der wesentlichen Leidensstationen zu deren Wirkungen auf Mensch und Erde. Hat Tomberg nicht <em>alle</em> in Augenschein genommen und entsprechende Parallelen auch für die fehlenden entdeckt? - </p>
<p>Im katholischen Ritus kennt man eine Meditation zu den zwölf Stationen des Leidens bis zur Auferstehung Christi. Welche zwölf es dort genau sind, weiß ich nicht, aber ganz sicher hatte sie ursprünglich jenen mystisch-spirituellen Sinn, von dem Tomberg ausgeht: Die lebendige Bewusstmachung und ehrfurchtvolle Würdigung jenes freiwilligen und aus selbstloser Menschen- und Erden-Liebe vollzogenen Christus-Opfers, welches allein den zwölffachen Heilungsprozess ermöglicht hat.</p>
<p>Für mich sehen die zwölf Stationen folgendermaßen aus, zunächst ohne die Parallelen ihrer jeweiligen Auswirkungen auf Mensch und Natur:</p>
<p>1.  Verrat<br />
2.  Festnahme<br />
3.  Verhör und Verhöhnung<br />
4.  Geißelung<br />
5.  Kreuzweg<br />
6.  Kreuzigung<br />
7.  Physischer Tod<br />
8.  Kreuzabnahme und Grablegung<br />
9.  Großes Beben, Riss des Tempelvorhangs<br />
10. Auferstehung<br />
11. Wandeln und Wirken im Ätherleib<br />
12. Himmelfahrt  </p>
<p>Diese wäre u.a. ein vollständiger Durchgang durch den <em>Tierkreis</em>, womit denn auch etwa <em>alle</em> (höheren) <em>Lebewesen</em> und <em>menschlichen</em> (karmisch grundgeprägten) <em>Charakter-Typen</em> erfasst wären. -</p>
<p>Vielleicht können wir gemeinsam bzw. alle interessierten Forumsteilnehmer - freilich erst mal hypothetisch - realistische und authentische Bezüge zu den zwölf Stationen<br />
herausarbeiten? -</p>
<p><br />
Schönen Pfingst-Gruß!</p>
<p>Bernhard</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=33</link>
<guid>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=33</guid>
<pubDate>Sun, 15 May 2016 16:29:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernhard H.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Horizontale Erscheinung des ätherischen Christus. Folgen für uns Menschen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist es nicht auch denkbar, dass die Christus-Aktivität Veränderungen auf/an der <em>Sonne</em>, seinem &quot;Sternenleib&quot; bewirkt und die Wirkungen sich physisch auf der Erde bemerkbar machen? - </p>
</blockquote><p>Ja, natürlich ist das denkbar. Es gibt ein Buch von Georg Blattmann, &quot;Die Sonne - Gestirn und Gottheit&quot; (1972), in welchem den Sonnenflecken viele Seiten gewidmet sind. Die Sonne ist sozusagen das Herz unseres Planetensystems, ein saugender Raum von Antimaterie. Die Sonnenflecken können wie Verletzungen erlebt werden, wie Wundmale, die der Christus ja auch hatte - durch uns, und zwar durch uns <em>alle</em>, denn tiefer besehen, sind nicht bestimmte Menschen mit seiner Kreuzigung karmisch verbunden, sondern die Menschheit. Und die Sonnenflecken beeinflussen auch das Klima.</p>
<p>Tomberg spricht darüber allerdings nicht. </p>
<p>------------<br />
 </p>
<blockquote><p>Und wie meint Tomberg &quot;vertikales&quot; bzw. &quot;horizontales&quot; Christus-Wirken? - Christus ist &quot;vertikal&quot; in die ätherischen Höhen aufgestigen; heißt es nicht, er komme wieder, wie man ihn hat <em>auffahren</em> sehen? -</p>
</blockquote><p>Die Horizontale bildet zusammen mit der Vertikale das Kreuz. <em>Kommen</em> konnte der Christus nur in der Vertikale. Dann aber trat er in Beziehung mit Menschen. Eigentlich mit allen Menschen, auch mit den Menschen, die ihm nicht persönlich begegnet sind, denn wir alle haben mit ihm zu tun dadurch, daß er auf der Erde erschienen ist - egal, ob wir ihn annehmen oder ablehnen. Daher, so Tomberg, erscheint Christus nunmehr in der Horizontale, in konzentrischen Kreisen. </p>
<p>Und so wie die Menschen ihn gerichtet haben, so wird er sie richten - allerdings nicht in der alttestamentlichen Weise.</p>
<ul>
<li>Zunächst werden die Menschen von einer Welle elementarer Gewissensgefühle erfaßt werden. &quot;Der Beginn der Morgenröte der Erscheinung des Christus im Ätherischen wird die Röte der Scham sein.&quot; Enttäuschungen und Verzweiflung an den bisherigen Wertvorstellungen kommen auf.<br />
</li><li>Als Folge der Geißelung werden Berührungen erlebt, die uns Trost und Mut einflößen, Mut zum Neubeginn.<br />
</li><li>Als Folge der Dornenkrönung ergehen an uns Liebesaufträge, als Gegenstück zu den früheren Pflichten.<br />
</li><li>Als Folge der Kreuztragung werden seelisch-physische Heilungen und Schicksalsheilungen vom Christus ausgehen.<br />
</li><li>Als Folge der Kreuzigung wird ein karmisches Hellsehen erweckt; die Umkehrung dessen, was ausgesprochen wurde mit den Worten: &quot;Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.&quot; Jetzt werden sie es wissen.</li></ul><p>Der horizontale Weg des ätherischen Christus erstreckt sich aber auch auf die Natur, wie eingangs erwähnt. Auch die Natur wird geheilt und neu belebt werden.</p>
<p>---------------</p>
<p>Was die Menschen betrifft, so denke ich mir aber einen Vorbehalt, den Tomberg selbst nicht ausspricht. Ich vermute nämlich, daß die von Tomberg beschriebenen aufbauenden Wirkungen nur diejenigen Menschen betrifft, die den Christus annehmen werden. Es folgt aber aus dem Wesen der Freiheit, daß dies keineswegs alle Menschen tun werden. Diese werden die Christuswirkung dann negativ erfahren. Manche werden daraufhin zur Besinnung kommen, andere nicht. Letztere werden ihre Opposition dann noch verstärken und sich in die völlige Verhärtung hineinsteigern. </p>
<p>Das ist Thema der Apokalypse. </p>
<p>Die apokalyptische Erkenntnis ist eine neue inspirative Erkenntnis. Sie wurde in uns Menschen veranlagt während der Gethsemane-Nacht. So wie der Christus nach dem Tod auf die Anschauung seines Lebenstableaus verzichtete und uns damit die imaginative Erkenntnis des ungeschriebenen Evangeliums ermöglichte, so tat er Vergleichbares auf inspirativer Ebene durch seinen Verzicht auf den Schlaf in der Gethsemane-Nacht. Und durch die Höllenfahrt eröffnete er uns eine neue intuitive Erkenntnis, nämlich die des &quot;Tempels&quot;, der Kosmologie. </p>
<p>Das wäre aber ein anderes Thema!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=32</link>
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<pubDate>Sun, 15 May 2016 13:19:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kosmogonie</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vermeintlicher Klimawandel und ätherisches Erscheinen des Christus. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Thomas!</p>
<p>Ich sinne soeben darüber nach, ob die gegenwärtigen negativen Klima-Einflüsse <em>ausschließlich</em> aus dem <em>Erdinneren</em> kommen... </p>
<p>Ist es nicht auch denkbar, dass die Christus-Aktivität Veränderungen auf/an der <em>Sonne</em>, seinem &quot;Sternenleib&quot; bewirkt und die Wirkungen sich physisch auf der Erde bemerkbar machen? - </p>
<p>Und wie meint Tomberg &quot;vertikales&quot; bzw. &quot;horizontales&quot; Christus-Wirken? - Christus ist &quot;vertikal&quot; in die ätherischen Höhen aufgestigen; heißt es nicht, er komme wieder, wie man ihn hat <em>auffahren</em> sehen? -</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=31</link>
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<pubDate>Sun, 15 May 2016 08:13:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernhard H.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vermeintlicher Klimawandel und ätherisches Erscheinen des Christus. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant, Tombergs Darlegungen und Prophezeiungen! Die Frühlinge der letzten Jahre mit ihren eingestreuten hochsommerlichen Frühlingstagen haben ja insbesondere wir Mitteleuropäer noch recht eindringlich in Erinnerung. Dass dieses Phänomen - überhaupt der sogenannte &quot;Klimawandel&quot; - durchaus mit dem Christus-Wirken im Erdenäther zusammenhängt, habe ich schon länger vermutet. </p>
<p>Allerdings, manches von Dem wenigen, das Du zitierst, erinnert mich tatsächlich beinahe wörtlich an Steiner...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=30</link>
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<pubDate>Sat, 14 May 2016 21:13:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vermeintlicher Klimawandel und ätherisches Erscheinen des Christus.</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Vortragsreihe &quot;Die vier Christusopfer und das Erscheinen des Christus im Ätherischen&quot; (Rotterdam, im August 1939) macht V.Tomberg bemerkenswerte Angaben über den Zusammenhang von  Klima-Veränderungen mit dem bevorstehenden Erscheinen des Christus.</p>
<p>Ich zitiere (Hervorhebungen im Fettdruck durch mich):</p>
<p><div class="l">Eine Wiederherstellung der Hoffnung der Natur, ihr Wiederauferstehen wird die ätherische Wiederkunft des Christus bedeuten. Er wird wandeln in der Horizontalen, im Raum. Er wird <em>alle</em> Erdgebiete besuchen. Das bedeutet eine Begegnung mit den Naturwesen und ein Wirken als moralische Kraft in der Natur.</div></p>
<p><div class="l">Damals - in der Zeit des Mysteriums von Golgatha - geschah dies in der <em>Vertikalen</em>, diesmal wird es in der <em>Horizontalen</em> geschehen; damals geschah es für die <em>Menschheit</em>, diesmal für die <em>Natur</em>.</div></p>
<p><div class="l">[...] in der Natur geschieht mit jedem Jahr etwas, das der gesamten Tradition der Naturereignisse der Vergangenheit immer mehr widerspricht.</div></p>
<p><div class="l">Die Frühlinge werden anders als sie waren. Man hat im März Sommertage mit Schwüle. Man spricht von unerklärlichen Erscheinungen: vermischt wird die göttliche Offenbarung von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Sie wird chaotisiert. <strong> Das geschieht nicht vom Himmel aus, sondern aus dem <em>Erdinnern</em>. Man glaubt, es seien Klima-Änderungen, aber so ist es nicht.</strong></div></p>
<p><div class="l">Die äußeren Zeichen der ätherischen Wiederkunft des Christus werden sich dadurch zeigen, daß wiederum Veränderungen in der Natur stattfinden werden. Es werden <em>neue</em> Frühlinge kommen, die nicht böse und schwül sein werden, sondern Wärme und Genesung atmen werden. Sommerzeiten werden kommen, wo es zwei Ernten geben wird, wo die Natur Güte atmen und ihre Früchte gleichsam schenkend darreichen wird. </div></p>
<p><div class="l">Heute atmet die Natur nicht Güte, heute ist etwas Verdorrtes in ihr. Mit jedem Jahr geschieht eine zunehmende Verdorrung im Innerlichen des Naturlebens. Noch ist die Natur kein Gift für den Menschen - aber die Frühlinge werden immer böser.</div></p>
<p><div class="l"><strong>Es werden aber <em>drei</em> Jahre kommen, wo die Natur Güte ausstrahlen wird,</strong> wo der Mensch z.B. merkwürdigen Trost an Bäumen erleben wird, wenn er in Verzweiflung kommt - wo Gutes auf menschliche Seelen von den Pflanzen ausgehen wird, wo man erleben wird, daß die Bäume sich in Güte, im Schenken dem Menschen zuneigen. [...] Es wird nichts Äußerliches geschehen, wie etwa Blitz und Donner, sondern ein Hauch der Güte wird ausgehen von der Natur. Die menschliche Natur wird das als genesend und heilend empfinden.</div></p>
<p>Hat das was mit Pfingsten zu tun, das wir morgen feiern? Ja! Ich zitiere:</p>
<p><div class="l">Zur Zeit des Mysteriums von Golgatha ging Christus in den Tod, und danach erst erfolgte die Auferstehung der menschlichen Seele im Pfingstereignis.</div></p>
<p><div class="l"><strong>Jetzt geschieht es in entgegengesetzter Reihenfolge.</strong> Zuerst muß der Christus <em>verstanden</em> werden in seinem Kommen im Ätherischen, dann kann die Begegnung im Raum mit dem im Ätherischen wandelnden Christus bewußt geschehen. [...]</div></p>
<p>Und noch etwas, was wir beherzigen sollten:</p>
<p><div class="l">Hierzu genügt nicht die allgemeine Geisteswissenschaft, die Kenntnis von Ätherleib, Karma, usw., wenn man sich nicht intensiv mit diesen Fragen und Zusammenhängen beschäftigt. <em>Christologie</em> ist in der Gegenwart nicht ein Gebiet, das gepflegt werden kann oder nicht, je nach dem Geschmack der Menschen, sondern eine <em>Schicksalsnotwendigkeit</em>, damit nicht das Unglück geschehe, daß sich die Wiederkunft des Christus im Ätherischen am Bewußtsein der Menschen <em>vorbei</em> vollzieht.</div></p>
<p>Die Wiederkunft wird allerdings nicht nur für die Natur folgenreich sein, sondern auch für den Menschen. Das ist aber jetzt nicht mein Thema. Wir haben gegenwärtig eine sehr kontroverse öffentliche Diskussion zum Klimawandel. Dazu gehört auch die sogenannte Klima-Skepsis. Ihr könnte durchaus ein Gefühl von der Unzulänglichkeit der materialistischen Klima-Betrachtung zugrundeliegen; ein Bewußtsein für die Vereinnahmung des Themas durch ahrimanische Kräfte im Dienste totalitärer politischer Bestrebungen. </p>
<p>Man beachte daher Tombergs Hinweis auf die Herkunft der gegenwärtigen Veränderungen <strong><em>&quot;aus dem Erdinnern&quot;</em></strong>! Es ist doch gut denkbar, daß &quot;der Fürst dieser Welt&quot;, dem Christus während seiner Höllenfahrt gegenübertrat, in Opposition handelt zu Christi Wirken im Ätherischen.</p>
<p><em><strong><span class="underline">Fazit</span>:</strong></em></p>
<p>Die zunehmende Erwärmung, die behauptet wird, will ich nicht leugnen. Ich frage mich allerdings, ob sie diejenigen Ursachen hat, die ihr zugeschrieben werden. Und ich meine, daß es ernstzunehmende Gründe gibt, die behaupteten Ursachen infrage zu stellen. Die Ausführungen Tombergs bestätigen mich darin; sie sollten Anlaß geben zu einer allgemeinen Besinnung.</p>
<p>Im Übrigen kann ich das erwähnte Buch von Tomberg nur wärmstens empfehlen. Es umfaßt nur etwa 140 Seiten, aber es ist in seiner Inhaltsfülle und konzentrierten Darstellung ein wahrhaft reifes Werk. Notfalls würde ich den ganzen Steiner (genauer: sein ganzes Werk) dafür hergeben. Bei Steiner findet sich zwar vieles (nicht alles!), was sich auch bei Tomberg findet, und manches mehr, aber weitläufig zerstreut und daher unnötig mühsam anzueignen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=29</link>
<guid>https://kosmogonie.info/Forum/index.php?id=29</guid>
<pubDate>Sat, 14 May 2016 11:16:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kosmogonie</dc:creator>
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